Brain­fitness, was ist das?

Wenn wir neue, ungewohnte Bewegungen trainieren, muss unser Gehirn lernen die Bewegungsabläufe neu zu steuern. Dabei werden Reize an das Gehirn geleitet, die in Folge neue Synapsen bilden. Verbindet man verschiedene Bewegungsabläufe und kombiniert sie mit kognitiven Reizen, so wird diese Synapsenbildung intensiviert.

Die neu gebildeten neuralen Verbindungen helfen uns nicht nur die Beweglichkeit und das Reaktionsvermögen zu verbessern. Das Gehirn kann bei allen Herausforderungen dann auf ein größeres Netzwerk zum Lernen, zur Stressbewältigung, Burnoutprävention zurückgreifen. Die Lebensqualität verbessert sich.

Was mich an Brainfitness begeistert?

Bei Brainfitness ist es nicht wichtig perfekt zu sein, alles gleich zu beherrschen. Man darf über sich selbst schmunzeln, wenn die Bälle wieder mal auf dem Boden fallen, denn der Weg ist das Ziel - das Versuchen und nicht das Beherrschen. Und das Geniale ist, trotzdem lernt unser Gehirn dadurch unheimlich viel; es vernetzt sich und wird somit leistungsfähiger. Die auf diese Weise neu gebildeten Synapsen nutzt das Gehirn auch bei allen anderen Herausforderungen in Schule und Beruf. Und nicht nur das Lernverhalten verbessert sich, sondern auch das sozial-emotionales Verhalten, Frustrationstoleranz, Stressresilienz und die Bewältigung von herausfordernden Situationen.